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5 Filme, die ich niemandem mit schwachem Magen empfehle!

Gucken auf eigene Gefahr!

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Ich sehe mich selbst eigentlich als einen der Hartgesottenen, aber auch in meinem Leben gab es Filme, auf die ich (und mein Magen) dann doch noch nicht ganz vorbereitet waren. Wenn mir Leute erzählten, sie fanden zum Beispiel Hellraiser oder diesen und jenen Horrorfilm so richtig ekelhaft, dass ihnen fast schlecht wurde, konnte ich nur lachen.

Doch auch ich bin mit „schlimmen“ Filmen schon an meine Grenzen gestossen, immer dann, wenn ich es nicht erwartet habe. Durch mein Interesse am kontroversen Kino und den sogenannten „Skandalfilmen“ glaubte ich schliesslich, ich habe schon alles gesehen. Falsch gedacht. Die folgenden Filme empfehle ich jedem, der wirklich mal den Drang hat seinen Magen auf eine harte Probe zu stellen.

1. Cannibal Holocaust (aka Nackt und zerfleischt)

Cannibal Holocaust
Bild: F.D. Cinematografica

Superlativen bin ich immer mit einer gewissen Skepsis begegnet, besonders, wenn die Bevölkerung des Internets damit um sich geschlagen hat. Heute kann ich jedoch wirklich bestätigen, was viele Leute über Cannibal Holocaust sagen: Er ist tatsächlich einer der schlimmsten Filme aller Zeiten und nichts für einen schwachen Magen. Es handelt sich hier nicht nur um den eigentlichen Vorreiter des Found Footage Genres (nimm das Blair Witch!), es handelt sich auch um einen Film, in dem vor laufender Kamera Tiere auf bestialische Weise getötet und auseinandergenommen werden. Abgesehen davon, sind die Gewaltdarstellungen und der Kannibalismus hier so intensiv und realistisch dargestellt, dass der Legende nach der Regisseur vor Gericht gelandet ist, weil ihm vorgeworfen wurde, er habe seine Hauptdarsteller für den Film umgebracht. An dem unglücklichen Tag, an dem ich mir Cannibal Holocaust angesehen habe, gab es leider Currywurst zum Mittagessen. Für mich dann allerdings nur Pomme Frites…

2. A Serbian Film

A Serbian Film
Bild: Contra Film

Auch über A Serbian Film wurde schon die ein oder andere Geschichte veröffentlicht. Allerdings wird ihm keine davon wirklich gerecht. Die krasse Ästhetik und die perverse Handlung sind nur einige Dinge, die den Film wahnsinnig anstrengend machen. Der Höhepunkt der Ekelhaftigkeit findet sich in einer Szene, die ich hier jetzt nicht zitieren möchte. Ich glaube kein Filmemacher nach Srdjan Spasojevic ist jemals auf eine perversere Idee gekommen. Ach ja und gegen Ende wird noch jemand mit einem Penis ermordet… Ich kann nur jeden bedauern, der bei diesem Film nebenbei isst (was ich getan habe).

3. Irreversible

Irreversible Filmposter
Bild: 120 Films

Warum erwähne ich hier Irreversible? So schlimm ist der doch gar nicht! Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Etwas wirklich schlimmes, findet sich hier vor allem in Form einer sehr intensiven Vergewaltigungs-Szene. Ebenfalls sind die Sequenzen in einem SM-Club nicht gerade schön anzusehen. Das sind aber nicht die Gründe, die einem bei Irreversible den Magen umdrehen. Der wahre Grund ist, dass Regisseur Gaspar Nóe die ersten 30 Minuten, die mit einer sehr krassen Kameraführung verbunden sind, absichtlich mit einer Frequenz unterlegt hat, durch die bei Menschen Schwindel und Übelkeit ausgelöst werden können. Angeblich war dies auch der Grund, weshalb bei der Premiere in Cannes über 200 Leute das Kino verlassen haben. Ich würde das so bestätigen.

4. Caligula

Caligula Filmposter
Bild: Penthouse Films International

Caligula ist einer dieser Filme von denen jeder gehört, den aber keiner so richtig gesehen hat. Wie viel ich für eine der wenigen, wirklichen Uncut Editionen aus Österreich gezahlt habe, möchte ich an dieser Stelle lieber nicht sagen. Gelohnt hat es sich nicht. Lange Rede, kurzer Sinn, Caligula ist in Form und Inhalt ziemlich widerlich. In den 70ern war der Streifen wegen seiner expliziten Erotik-Szenen und pornografischen Inhalten ein Skandal. Dagegen ist Lars von Triers Nymphomaniac ein Kinderfilm. Es kann einem schon schlecht werden bei diesen über zwei Stunden an Gewalt- und Sexorgien, kein Zweifel. In der heutigen Zeit ist das alles etwas überholt. Und ein „da lässt sich heute im Internet Schlimmeres finden“, haben angeblich schon einige Kritiker des Films geäussert.

5. Die Fliege

Die Fliege Filmposter
Bild: SLM Production Group

Eines Vorweg: Die Fliege ist eine Perle des Horror-Genres und für mich einer von David Cronenbergs besten Filmen. Als ich ihn das erste mal gesehen habe, leider in einem etwas zarten Alter, hielt ich ihn jedoch für traumatisierend und abartig. Die Story um den Wissenschaftler Seth Brundle der sich nach einem Experiment mit einer Fliege „vereint“, ist gespickt mit ekelhaften Szenarien, Monstrositäten und widerlichen Ereignissen. Besonders das Finale hat es in sich. Ich erinnere mich nur ungerne an einen Abend vor ein paar Jahren, an dem ich den Film meiner damaligen Freundin gezeigt habe…Es tut mir leid!

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Im Hohen Gras von Stephen King kommt zu Netflix

Die nächste Romanverfilmung von Stephen King ist in greifbarer Nähe

Joël Weber

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Bild: Copperheart Entertainment

Autor Stephen King ist mit seinen Romanen momentan allgegenwärtig. Zudem läuft gerade die Verfilmung seines Buches ES Kapitel 2 äusserst erfolgreich im Kino. Jetzt ist ein Trailer zu seiner neuen Buchverfilmung Im Hohen Gras erschienen.

Der Roman Im Hohen Gras erzählt die Geschichte der Geschwister Cal und Becky. Die beiden sind mit dem Auto in einer ländlichen Gegend unterwegs, als sie plötzlich die Hilferufe eines Jungen hören. Anscheinend haben sich das Kind und dessen Mutter in einem hohen Grasfeld nahe einer verlassenen Kirche verirrt. Cal und Becky machen sich auf ins Feld, bemerken aber schnell, dass mit eben jenem etwas nicht stimmt. Das Geschwisterpaar verliert sich nach Sekunden bereits aus den Augen. Ausserdem hören sich ihre Stimmen gegenseitig jeweils manchmal nah, manchmal fern an. So verirren sie sich immer tiefer im hohen Gras, wo nicht nur weitere Personen, sondern auch der Horror schon auf sie wartet.

Ob sich die Verfilmung stark an der Romanvorlage orientiert, oder aber eigene Interpretationen hinzufügt, ist noch unklar. Der Horrorroman wurde von Stephen King, zusammen mit seinem Sohn unter dessen Pseudonym Joe Hill, geschrieben.

Die Verfilmung zu Im Hohen Gras erwartet uns am 4. Oktober 2019 bei Netflix.

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The Suicide Squad ohne Joker – wer ist beim Reboot alles dabei?

Auf wen dürfen wir uns in The Suicide Squad (2021) alles freuen?

Joël Weber

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Bild: Warner Bros.

Der Film Suicide Squad aus dem Jahr 2016 soll bekanntlich ein Reboot namens The Suicide Squad bekommen. Bisher brodelte es in den Gerüchteküchen, welche Schauspieler für diesen Film verpflichtet werden könnten. Jetzt hat Regisseur James Gunn auf Twitter eine Namensliste veröffentlicht, die scheinbar den gesamten Cast des neuen DC-Films umfasst.

Gemäss James Gunn werden weder Will Smith als Deadshot, noch Jared Leto als Joker zurückkehren. Dafür aber dürfen wir uns erneut auf Margot Robbie als Harley Quinn, Joel Kinnaman als Rick Flag und Jai Courtney als Captain Boomerang freuen. Auch gibt es viele Neuzugänge, wie beispielsweise Taika Waititi, John Cena und James Gunns Bruder Sean Gunn. Ebenfalls neu mit dabei ist Idris Elba. Dieser hat ja bereits im aktuellsten Teil der Fast-and-Furious-Reihe sein Können als Bösewicht unter Beweis gestellt.

Cast The Suicide Squad
Möglicher Cast von The Suicide Squad | Bild: Twitter James Gunn

Regisseur James Gunn schrieb gleichzeitig allerdings, man solle sich nicht zu sehr an diese Namen gewöhnen. Anscheinend könnte sich der Cast noch verändern, möglicherweise werden wir auch nicht alle genannten Schauspieler tatsächlich in The Suicide Squad sehen. Leider müssen wir zudem in nächster Zeit auf Informationen durch Gunn oder DC verzichten, wie der Regisseur selbst verlauten liess. Er werde in Zukunft wohl keine weiteren Details zum kommenden DC-Film veröffentlichen und wolle sich stattdessen darauf konzentrieren, einen tollen Film zu machen. Dazu bleibt weiterhin fraglich, ob der erste Suicide Squad aus dem Jahr 2016 tatsächlich eine Neuauflage, oder aber doch eine Fortsetzung bekommen wird.

The Suicide Squad soll 2021 in die Kinos kommen, ein genaueres Startdatum ist bisher noch nicht bekannt.

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Erneuter Horror in ES Kapitel 2

Ist die Fortsetzung von ES gelungen oder durch die lange Spielzeit doch zu träge?

Joël Weber

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Bild: Warner Bros.

Der Horrorclown Pennywise ist zurück und terrorisiert erneut das Städtchen Derry. Diese Fortsetzung wurde seit Monaten freudig erwartet, aber wie gut ist sie wirklich? Unsere Kritik zu ES Kapitel 2:

Spoilerwarnung: Dieser Artikel enthält Spoiler zu den Filmen ES Teil 1 und Teil 2

Der Club der Verlierer wieder vereint

Als Kinder haben Bill, Ben, Eddie, Richie, Mike und Beverly gemeinsam den mordenden Horrorclown Pennywise zur Strecke gebracht. Doch das Böse ist nicht tot, sondern kehrt 27 Jahre später zurück in das beschauliche Städchen Derry. Während die meisten Mitglieder des Clubs der Verlierer Derry mittlerweile verlassen und die Geschehnisse von damals vergessen haben, ist Mike geblieben und erlebt den Horror erneut. Um seine Heimat und die darin lebenden Kinder zu beschützen, trommelt er den Club der Verlierer erneut zusammen.

So macht sich der Club erneut daran, den Clown zu jagen. Mittels eines alten Rituals soll die böse Kraft, die sich hinter Pennywise verbirgt, gebannt werden. Doch um das Ritual vollenden zu können, benötigen die Verlierer Artefakte, die sie mit ihrer jeweils ersten Begegnung mit Pennywise verbinden. Also tauchen sie in ihre Vergangenheit ein, wo nicht nur der Horrorclown, sondern auch ganz eigene Albträume auf sie warten.

Der Club der Verlierer aus ES Kapitel 2
Der Club der Verlierer erneut vereint | Bild: Warner Bros.

Gute Fortsetzung trotz Vorhersehbarkeiten

ES Kapitel 2 ist eine würdige Fortsetzung des ersten Teils. Allerdings kann sie weder mit ihrer Handlung und Spannung, noch dem Horror vollständig mit ihrem Vorgänger mithalten. Mit dem Aufbau der Handlung haben es sich die Macher relativ einfach gemacht. Die Suche nach den Artefakten durch jeden der Hauptdarstellen eignet sich gut dafür, viele einzelne Horrorszenen zu schaffen. Leider hat dies auch zugleich negative Auswirkungen auf die Spannung. Denn durch die so konstruierten Szenen geht dem Film einiges an möglichen Überraschungsmomenten verloren. Der Zuschauer erkennt jeweils bereits früh, wann sich eine erneute Jumpscare-Szene anbahnt, wodurch diese schlussendlich etwas abgeschwächt wird.

Trotzdem bietet die Story von ES Kapitel 2 aber auch viele Höhepunkte, besonders die Entwicklungen der einzelnen Protagonisten wurden sehr schön erarbeitet. Beim Cast wurde stark darauf geachtet, den ursprünglichen Club der Verlierer glaubwürdig altern zu lassen. Die eingespielten Rückblenden verstärken diese Glaubwürdigkeit zudem und so entsteht insgesamt ein schön anzusehender Look.

Skarsgård ist in ES Kapitel 2 erneut zum Fürchten

Ausserdem kann man ES Kapitel 2, wie bereits seinem Vorgänger, bei der Umsetzung seiner Horrorelemente nichts vormachen. Sowohl die Visual Effects, wie auch die Spezialeffekte sind extrem gut gelungen und vermitteln ein absolut realitätsnahes Bild der Geschehnisse. Bill Skarsgård ist erneut die perfekte Besetzung für die Rolle des Horrorclowns Pennywise, der einem mit seiner Mimik und Stimme einmal erneut in seinen Bann zu ziehen vermag.

Pennywise aus ES Kapitel 2
Pennywise ist zurück | Bild: Warner Bros.

Insgesamt halte ich ES Kapitel 2 für eine durchaus gelungene Fortsetzung. Sie wirkt zu Anfang aufgrund der doch sehr langen Spielzeit und dem Handlungsaufbau etwas träge und weniger unheimlich als der erste Teil. Nach dem Trailer haben wir erst etwas anderes erwartet. Diese Mängel werden aber im weiteren Verlauf der Story grösstenteils behoben. Auch die anfänglichen Probleme des Spannungsaufbaus lösen sich gegen Mitte des Blockbusters zunehmend auf. Das Ende wartet schlussendlich mit einem starken, überraschenden Finale auf.

Ein Highlight stellt klar der Cast dar. Sowohl Bill Skarsgård als auch die anderen Protagonisten, gespielt von Hollywood-Grössen wie beispielsweise James McAvoy und Jessica Chastain passen unglaublich gut in diese Horrorgeschichte von Schriftsteller Stephen King. So bietet ES Kapitel 2 gute Unterhaltung, die sich nicht nur an Fans des Horrorgenres richtet.

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