Disenchantment Kritik

Disenchantment: Das halte ich von der neuen Serie des Simpsons-Erfinders

Bereits als ich das erste Poster zu Disenchantmen gesehen hatte, war ich nicht sonderlich begeistert gewesen. Die Serie hat mich so kalt gelassen, dass ich mir nicht einmal den Trailer angeguckt habe. Irgendwie hatten mir die letzten Staffeln der Simpsons die Lust auf mehr Material von Matt Groening ordentlich vermiest. (Ich vermissen noch immer Futurama).

Aber wie das dann eben manchmal so ist, lässt man sich etwas von der Berichterstattung und der damit verbundenen, penetranten Dauerberieselung erweichen und schaut dann doch einmal rein. Ich habe mir also den Trailer angeschaut und fühlte mich noch immer darin bestätigt, dass die Serie nix ist. Schliesslich habe ich mir sogar fünf Folgen von Disenchantment (hab ich’s richtig geschrieben?) angeschaut. Gerne würde ich euch an dieser Stelle sagen, dass mich die Serie positiv überrascht hat, doch leider ist das nicht der Fall.

Disenchantment Kritik
Bild: Netflix

Es ist einfach ein bisschen so, als würde man sich eine neue Treehouse-of-Horror-Simpsons-Folge anschauen. Der Humor ist nichts Neues, die Gags teilweise ziemlich vorausschaubar und flach. Einzig der Dämon Luci ist einigermassen erfrischend und stellenweise sogar amüsant. Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass mir schwarzer Humor am besten gefällt.

Schlussendlich habe ich nach der fünften Folge aufgehört. Nicht, weil die Serie jetzt mega schrecklich gewesen wäre, sondern, weil ich einfach weg musste. Aber ich habe bisher auch nicht mehr eingeschaltet, um mir die restlichen fünf Episoden anzuschauen, obwohl ich durchaus Zeit gehabt hätte. Dafür hat die Serie einfach zu wenig Biss, was den Humor angeht und packte mich zu wenig, was die Story angeht.

Disenchantment Kritik
Bild: Netflix

Disentchantment ist mehr so eine Serie, die man sich mal nebenbei reinzieht, wenn man gerne ein Hintergrundgeräusch hat. Oder vielleicht auch, weil man zufällig reinzappt – ah Moment, das geht ja bei Netflix gar nicht. In diesem Fall sehe ich für die Serie eher schwarz, dass es nach der zweiten Staffel noch weiter geht. Warum? Weil sich Netflix-User einfach besseres gewohnt sind.