Folge uns

Filme

Kevin Feige hat bestätigt: AVENGERS: ENDGAME ist nicht der letzte Film von Marvels Phase 3

Der Marvel-Boss stellt alles auf den Kopf.

Pascal Scherrer

Veröffentlicht

am

Avengers: Endgame
Bild: Sony/Marvel Studios

Für lange Zeit war es klar: Avengers: Endgame wird der letzte Film von Marvels Phase 3 sein und damit den Höhepunkt des zehnjährigen Erzählbogens darstellen. Doch nun hat Marvel-Chef Kevin Feige mit einer Aussage überrascht, wonach das gar nicht stimmt.

An einem Fan-Event in Shanghai sagte Feige vor laufender Kamera, dass in Wirklichkeit Spider-Man: Far From Home der letzte Film der dritten Marvel-Phase sei, nachdem ihn eine Reporterin über den kommenden Spidey-Film ausgefragt hatte. Wortwörtlich sagte Feige:

„Er ist das Ende der dritten Phase. Du bist die erste, der ich das erzähle.“

Damit heizt Feige natürlich die Spekulationen und Fantheorien so kurz vor dem Start von Avengers: Endgame noch einmal gehörig an. Denkbar wäre, dass Spider-Man: Far From Home eine Art Epilog der vierten Phase darstellt, der alle bisherigen Ereignisse zu einem sauberen Ende bringt.

Es könnte aber auch sein, dass der neue Spidey-Streifen weit mehr mit Avengers: Endgame verknüpft ist, als wir bisher erahnt haben. Für diese Theorie spricht, dass für den neuen Spider-Man-Film bisher nur verhalten Werbung gemacht wurde. Klar, im Moment konzentriert Marvel seine Ressourcen auf Captain Marvel und Avengers 4, aber dennoch könnte da was dran sein.

Nun dürfen wir also spekulieren, welcher Film wohl den Auftakt für die Phase 4 von Marvel darstellen wird. Für das Jahr 2020 sind ganze drei Marvel-Filme angekündigt und bei keinem weiss man bisher, um welchen Superheld oder welche Superheldin es gehen wird. Viele spekulieren nun darauf, dass tatsächlich der Black-Widow-Solofilm im Mai 2020 die Phase 4 einleiten könnte. Das wäre natürlich eine kleine Sensation, immerhin warten Fans nun schon seit Jahren darauf, dass Natasha Romanoff endlich ihren eigenen Film bekommt. Würde dieser dann sogar die vierte Phase einläuten, wäre das sowas wie eine kleine Wiedergutmachung für das lange Warten.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Pingback: what the film ist dein Newsportal für Filme und Serien

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Filme

Toy Story 4 bricht offenbar mit langjähriger Tradition

Pixar-Fans werden nicht erfreut sein.

Avatar

Veröffentlicht

am

Toy Story 4
Bild: Pixar/Disney

Einigen Medienberichten zufolge bricht der neueste Pixar-Film Toy Story 4 mit einer langjährigen Tradition des Animationsstudios. Demnach müssen Fans scheinbar zum ersten Mal seit 1995 auf einen Kurzfilm verzichten. Seit 1995 lief praktisch vor jedem Film von Pixar ein Kurzfilm, auf den die Kinobesucher oft genauso gespannt waren wie auf den eigentlichen Animationsfilm.

Tradition brachte zahlreiche Kurzfilm-Highlights zutage

Zum ersten Mal enthielt die Heimvideoversion des ersten Toy Story-Films mit Tin Toy einen Kurzfilm. Mit Das grosse Krabbeln von 1998 enthielt dann auch bereits die Kinoversion eines Pixar-Films mit Geri’s Game zum ersten Mal einen Kurzfilm. Der übrigens 1998 bei den Oscars sogar den Preis für den besten animierten Kurzfilm gewann. Es folgten viele weitere, teils ausgezeichnete Kurzfilme wie Der Vogelschreck (Die Monster AG) und Piper (Findet Dorie). Der letzte Kurzfilm Bao aus Die Unglaublichen 2 gewann bei der Oscarverleihung 2019 ebenfalls wieder den Preis in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“.

Einer der besten Pixar-Kurzfilme: For The Birds.

Toy Story 4 ab dem 15. August in den Schweizer Kinos

Zwar dürfte der Bruch mit der Tradition für einige echte Pixar-Fans schmerzlich sein. Ein Grund dafür, auf den Kinobesuch zu verzichten, dürfte der fehlende Kurzfilm aber bestimmt nicht sein. Zumal die ersten Stimmen zu Toy Story 4 fast durchweg positiv ausfallen. Toy Story 4 ist ab dem 15. August 2019 in den Schweizer Kinos zu sehen.

Weiterlesen

Filme

Jetzt steht es fest: Die Tribute von Panem geht weiter

Alle Infos zum neuen Teil.

Pascal Scherrer

Veröffentlicht

am

Die Tribute von Panem Fortsetzung

Nach der überaus erfolgreichen Filmreihe Die Tribute von Panem äusserte das produzierende Studio Lionsgate schon länger Interesse daran, die Reihe irgendwie weiterzuführen. Wie nun bekannt wurde, schreibt Autorin Suzanne Collins tatsächlich an einem weiteren Hunger-Games-Roman und Lionsgate hat natürlich bereits Interesse an der Verfilmung angemeldet.

Aktuell hat das Buch noch keinen Titel, doch die Arbeiten sollen schon so weit fortgeschritten sein, dass der Roman bereits im Mai 2020 erscheinen wird. Wie Collins weiter verriet, ist der neue Roman keine Fortsetzung der Buchtrilogie, sondern eine Vorgeschichte. Sie ist 64 Jahre vor den Ereignissen rund um Katniss Everdeen angesiedelt und beleuchtet die Zeit nach den sogenannten „Dunklen Tagen“. Es ist die Zeit in der die Hunger-Spiele eingeführt wurden, um die Bevölkerung bei Laune zu halten.

Über den Inhalt des Buches sagte Collins:

Mit diesem Buch wollte ich die Natur dessen erforschen, wer wir sind und was wir für unser Überleben als notwendig erachten. Die Wiederaufbauphase zehn Jahre nach dem Krieg, gewöhnlich als die Dunklen Tage bezeichnet, als das Land Panem langsam wieder auf die Beine kommt, bietet den Charakteren einen fruchtbaren Boden, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und damit ihre Ansichten über die Menschheit zu definieren.

Ob die Verträge für die Verfilmung bereits unter Dach und Fach sind, hat Lionsgate noch nicht verraten. Allerdings sei man in regem Austausch mit der Autorin und könne es kaum erwarten, bis das Buch endlich erscheinen werde. Verständlich, immerhin spielten die bisherigen vier Filme fast drei Milliarden US-Dollar ein. Auch die Fans dürften sehnsüchtig auf den neuen Roman warten – die bisherigen Teile haben sich weltweit über 65 Millionen Mal verkauft.

Weiterlesen

Filme

Filmkritik: Die wandernde Erde – Netflix-Blockbuster made in China

Netflix bringt uns einen bombastischen Blockbuster aus China.

Joël Weber

Veröffentlicht

am

Die wandernde Erde Netflix
Bild: Netflix

Seit Mitte April  läuft der Film Die wandernde Erde auf Netflix. Die chinesische Produktion gilt in ihrem Herkunftsland als Anwärter auf den Titel des erfolgreichsten Film des Jahres. Unter anderem deshalb konnte er bereits den Preis «Best Film» am renommierten International Film Festival in Beijing gewinnen. Kann sich der Film auch hierzulande zum Hit entwickeln?

Auf der Suche nach einer neuen Heimat

In ferner Zukunft beginnt unsere Sonne langsam zu erlöschen und droht die Erde mit ihrem Leben dadurch für immer zu vernichten. Die Menschheit beschliesst, mittels tausenden Triebwerken, die auf der gesamten Erdoberfläche verteilt sind, den Planeten an einen bewohnbaren Platz im Universum zu verschieben.

Die nächste Eiszeit im Film Die wandernde Erde
Die nächste Eiszeit | Bild: Netflix

Erzählt wird die Geschichte des jungen Liu Qi. Zusammen mit seiner Schwester lebt er in einer der unterirdischen Städte unterhalb der Triebwerke. Aufgewachsen sind sie ohne Eltern: Während ihre Mutter bereits verstorben ist, arbeitet ihr Vater als Astronaut auf einer Raumstation. Einzig ihr Grossvater lebt mit ihnen zusammen – er arbeitet als Transportfahrer an der Oberfläche. Als das chinesische Neujahr beginnt, beschliesst Liu sich einen Thermoanzug zu besorgen und die Oberfläche zu erkunden. Seine Schwester ist mit dabei.

Gemeinsam betreten sie die Erdoberfläche und sehen zum ersten Mal den Jupiter. Um diesen soll die Erde herummanövriert werden, um durch dessen Gravitation Geschwindigkeit für die nächste Etappe ihrer Reise zu gewinnen. Doch die Menschen haben Jupiters Gravitation und seine Anziehungskraft unterschätzt und so droht die Erde nun, mit Jupiter zu kollidieren. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Teilweise lückenhaft, trotzdem meist spannend

Obwohl sich die Ausgangslage von Die wandernde Erde spannend anhört, ist die Geschichte leider trotzdem sehr weit hergeholt. Besonders die finalen Szenen sind teilweise geradezu absurd. Dieses Manko versucht man hier mit den überragenden Visual Effects zu kaschieren, die den ganzen Film tatsächlich stark aufwerten. Da wir uns in der heutigen Zeit allerdings solche guten Effekte gewöhnt sind, ist das nur ein schwacher Trost. Denn auch innerhalb der eigentlichen Story gibt es einige Lücken. Es scheint teilweise, als hätten die Macher die einzelne Szenen ohne einen sorgfältig geplanten Ablauf zusammengebaut. Daher wirkt der ganze Film die meiste Zeit etwas wirr.

Liu aus Die wandernde Erde
Liu an der Oberfläche | Bild: Netflix

Die wandernde Erde bietet den einen oder anderen Höhepunkt, auch neben den Visual Effects. Besonders gegen Ende hin ist der Streifen sehr spannend, was bei der langen Laufzeit wichtig ist. Zudem ist Lius Vater Liu Peiqiang, gespielt von Jing Wu, ein stark inszenierter Charakter, der die emotionale Zerrissenheit und den Schmerz aufgrund der Trennung von seiner Familie überzeugend darstellt.

Insgesamt profitiert der Film vor allem von der allgegenwärtigen Bedrohung durch das Weltall und der Ungewissheit, ob die Erde überleben kann. Diese Ungewissheit und angespannte Situation wird von den Charakteren und dem Zuschauer gleichermassen geteilt, wodurch eine schöne Bindung entsteht. Die Science-Fiction-Elemente, wie die Raumstation, die Steuerungscomputer oder auch die futuristischen Fahrzeuge und Anzüge, vermitteln eine durchdachte Idee der Zukunft, was mir ebenfalls gut gefallen hat.

Liu steht Jupiter gegenüber, Film: Die wandernde Erde von Netflix
Liu steht Jupiter gegenüber | Bild: Netflix

In China ein Hit, bei uns ein Geheimtipp

Es ist schade, dass der Film hierzulande bisher nicht auf der grossen Kinoleinwand zu sehen war. Einen solchen Blockbuster hätte man am besten in 3D oder sogar 4D geniessen können. Die wandernde Erde erzählt eine meist spannende postapokalyptische Geschichte, die an Filme wie 2012 oder The Day After Tomorrow erinnert. Die Story selber weist aber leider einige markante Lücken auf. Für jeden Science-Fiction-Fan ist der Film aber sicherlich ein Blick wert und auch viele andere werden besonders an den schönen Visual Effects und der spannenden Idee des Films Freude haben. Trotzdem denke ich aber nicht, dass sich der Film hier zu einem unerwarteten Hit entwickeln wird; es wird wohl ein einigermassen guter Film für Kenner bleiben.

Hier ist der Trailer:

Weiterlesen