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Kevin Feige hat bestätigt: AVENGERS: ENDGAME ist nicht der letzte Film von Marvels Phase 3

Der Marvel-Boss stellt alles auf den Kopf.

Peejay Eisenheim

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Avengers: Endgame
Bild: Sony/Marvel Studios

Für lange Zeit war es klar: Avengers: Endgame wird der letzte Film von Marvels Phase 3 sein und damit den Höhepunkt des zehnjährigen Erzählbogens darstellen. Doch nun hat Marvel-Chef Kevin Feige mit einer Aussage überrascht, wonach das gar nicht stimmt.

An einem Fan-Event in Shanghai sagte Feige vor laufender Kamera, dass in Wirklichkeit Spider-Man: Far From Home der letzte Film der dritten Marvel-Phase sei, nachdem ihn eine Reporterin über den kommenden Spidey-Film ausgefragt hatte. Wortwörtlich sagte Feige:

„Er ist das Ende der dritten Phase. Du bist die erste, der ich das erzähle.“

Damit heizt Feige natürlich die Spekulationen und Fantheorien so kurz vor dem Start von Avengers: Endgame noch einmal gehörig an. Denkbar wäre, dass Spider-Man: Far From Home eine Art Epilog der vierten Phase darstellt, der alle bisherigen Ereignisse zu einem sauberen Ende bringt.

Es könnte aber auch sein, dass der neue Spidey-Streifen weit mehr mit Avengers: Endgame verknüpft ist, als wir bisher erahnt haben. Für diese Theorie spricht, dass für den neuen Spider-Man-Film bisher nur verhalten Werbung gemacht wurde. Klar, im Moment konzentriert Marvel seine Ressourcen auf Captain Marvel und Avengers 4, aber dennoch könnte da was dran sein.

Nun dürfen wir also spekulieren, welcher Film wohl den Auftakt für die Phase 4 von Marvel darstellen wird. Für das Jahr 2020 sind ganze drei Marvel-Filme angekündigt und bei keinem weiss man bisher, um welchen Superheld oder welche Superheldin es gehen wird. Viele spekulieren nun darauf, dass tatsächlich der Black-Widow-Solofilm im Mai 2020 die Phase 4 einleiten könnte. Das wäre natürlich eine kleine Sensation, immerhin warten Fans nun schon seit Jahren darauf, dass Natasha Romanoff endlich ihren eigenen Film bekommt. Würde dieser dann sogar die vierte Phase einläuten, wäre das sowas wie eine kleine Wiedergutmachung für das lange Warten.

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Im Hohen Gras von Stephen King kommt zu Netflix

Die nächste Romanverfilmung von Stephen King ist in greifbarer Nähe

Joël Weber

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Bild: Copperheart Entertainment

Autor Stephen King ist mit seinen Romanen momentan allgegenwärtig. Zudem läuft gerade die Verfilmung seines Buches ES Kapitel 2 äusserst erfolgreich im Kino. Jetzt ist ein Trailer zu seiner neuen Buchverfilmung Im Hohen Gras erschienen.

Der Roman Im Hohen Gras erzählt die Geschichte der Geschwister Cal und Becky. Die beiden sind mit dem Auto in einer ländlichen Gegend unterwegs, als sie plötzlich die Hilferufe eines Jungen hören. Anscheinend haben sich das Kind und dessen Mutter in einem hohen Grasfeld nahe einer verlassenen Kirche verirrt. Cal und Becky machen sich auf ins Feld, bemerken aber schnell, dass mit eben jenem etwas nicht stimmt. Das Geschwisterpaar verliert sich nach Sekunden bereits aus den Augen. Ausserdem hören sich ihre Stimmen gegenseitig jeweils manchmal nah, manchmal fern an. So verirren sie sich immer tiefer im hohen Gras, wo nicht nur weitere Personen, sondern auch der Horror schon auf sie wartet.

Ob sich die Verfilmung stark an der Romanvorlage orientiert, oder aber eigene Interpretationen hinzufügt, ist noch unklar. Der Horrorroman wurde von Stephen King, zusammen mit seinem Sohn unter dessen Pseudonym Joe Hill, geschrieben.

Die Verfilmung zu Im Hohen Gras erwartet uns am 4. Oktober 2019 bei Netflix.

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The Suicide Squad ohne Joker – wer ist beim Reboot alles dabei?

Auf wen dürfen wir uns in The Suicide Squad (2021) alles freuen?

Joël Weber

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Bild: Warner Bros.

Der Film Suicide Squad aus dem Jahr 2016 soll bekanntlich ein Reboot namens The Suicide Squad bekommen. Bisher brodelte es in den Gerüchteküchen, welche Schauspieler für diesen Film verpflichtet werden könnten. Jetzt hat Regisseur James Gunn auf Twitter eine Namensliste veröffentlicht, die scheinbar den gesamten Cast des neuen DC-Films umfasst.

Gemäss James Gunn werden weder Will Smith als Deadshot, noch Jared Leto als Joker zurückkehren. Dafür aber dürfen wir uns erneut auf Margot Robbie als Harley Quinn, Joel Kinnaman als Rick Flag und Jai Courtney als Captain Boomerang freuen. Auch gibt es viele Neuzugänge, wie beispielsweise Taika Waititi, John Cena und James Gunns Bruder Sean Gunn. Ebenfalls neu mit dabei ist Idris Elba. Dieser hat ja bereits im aktuellsten Teil der Fast-and-Furious-Reihe sein Können als Bösewicht unter Beweis gestellt.

Cast The Suicide Squad
Möglicher Cast von The Suicide Squad | Bild: Twitter James Gunn

Regisseur James Gunn schrieb gleichzeitig allerdings, man solle sich nicht zu sehr an diese Namen gewöhnen. Anscheinend könnte sich der Cast noch verändern, möglicherweise werden wir auch nicht alle genannten Schauspieler tatsächlich in The Suicide Squad sehen. Leider müssen wir zudem in nächster Zeit auf Informationen durch Gunn oder DC verzichten, wie der Regisseur selbst verlauten liess. Er werde in Zukunft wohl keine weiteren Details zum kommenden DC-Film veröffentlichen und wolle sich stattdessen darauf konzentrieren, einen tollen Film zu machen. Dazu bleibt weiterhin fraglich, ob der erste Suicide Squad aus dem Jahr 2016 tatsächlich eine Neuauflage, oder aber doch eine Fortsetzung bekommen wird.

The Suicide Squad soll 2021 in die Kinos kommen, ein genaueres Startdatum ist bisher noch nicht bekannt.

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Erneuter Horror in ES Kapitel 2

Ist die Fortsetzung von ES gelungen oder durch die lange Spielzeit doch zu träge?

Joël Weber

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Bild: Warner Bros.

Der Horrorclown Pennywise ist zurück und terrorisiert erneut das Städtchen Derry. Diese Fortsetzung wurde seit Monaten freudig erwartet, aber wie gut ist sie wirklich? Unsere Kritik zu ES Kapitel 2:

Spoilerwarnung: Dieser Artikel enthält Spoiler zu den Filmen ES Teil 1 und Teil 2

Der Club der Verlierer wieder vereint

Als Kinder haben Bill, Ben, Eddie, Richie, Mike und Beverly gemeinsam den mordenden Horrorclown Pennywise zur Strecke gebracht. Doch das Böse ist nicht tot, sondern kehrt 27 Jahre später zurück in das beschauliche Städchen Derry. Während die meisten Mitglieder des Clubs der Verlierer Derry mittlerweile verlassen und die Geschehnisse von damals vergessen haben, ist Mike geblieben und erlebt den Horror erneut. Um seine Heimat und die darin lebenden Kinder zu beschützen, trommelt er den Club der Verlierer erneut zusammen.

So macht sich der Club erneut daran, den Clown zu jagen. Mittels eines alten Rituals soll die böse Kraft, die sich hinter Pennywise verbirgt, gebannt werden. Doch um das Ritual vollenden zu können, benötigen die Verlierer Artefakte, die sie mit ihrer jeweils ersten Begegnung mit Pennywise verbinden. Also tauchen sie in ihre Vergangenheit ein, wo nicht nur der Horrorclown, sondern auch ganz eigene Albträume auf sie warten.

Der Club der Verlierer aus ES Kapitel 2
Der Club der Verlierer erneut vereint | Bild: Warner Bros.

Gute Fortsetzung trotz Vorhersehbarkeiten

ES Kapitel 2 ist eine würdige Fortsetzung des ersten Teils. Allerdings kann sie weder mit ihrer Handlung und Spannung, noch dem Horror vollständig mit ihrem Vorgänger mithalten. Mit dem Aufbau der Handlung haben es sich die Macher relativ einfach gemacht. Die Suche nach den Artefakten durch jeden der Hauptdarstellen eignet sich gut dafür, viele einzelne Horrorszenen zu schaffen. Leider hat dies auch zugleich negative Auswirkungen auf die Spannung. Denn durch die so konstruierten Szenen geht dem Film einiges an möglichen Überraschungsmomenten verloren. Der Zuschauer erkennt jeweils bereits früh, wann sich eine erneute Jumpscare-Szene anbahnt, wodurch diese schlussendlich etwas abgeschwächt wird.

Trotzdem bietet die Story von ES Kapitel 2 aber auch viele Höhepunkte, besonders die Entwicklungen der einzelnen Protagonisten wurden sehr schön erarbeitet. Beim Cast wurde stark darauf geachtet, den ursprünglichen Club der Verlierer glaubwürdig altern zu lassen. Die eingespielten Rückblenden verstärken diese Glaubwürdigkeit zudem und so entsteht insgesamt ein schön anzusehender Look.

Skarsgård ist in ES Kapitel 2 erneut zum Fürchten

Ausserdem kann man ES Kapitel 2, wie bereits seinem Vorgänger, bei der Umsetzung seiner Horrorelemente nichts vormachen. Sowohl die Visual Effects, wie auch die Spezialeffekte sind extrem gut gelungen und vermitteln ein absolut realitätsnahes Bild der Geschehnisse. Bill Skarsgård ist erneut die perfekte Besetzung für die Rolle des Horrorclowns Pennywise, der einem mit seiner Mimik und Stimme einmal erneut in seinen Bann zu ziehen vermag.

Pennywise aus ES Kapitel 2
Pennywise ist zurück | Bild: Warner Bros.

Insgesamt halte ich ES Kapitel 2 für eine durchaus gelungene Fortsetzung. Sie wirkt zu Anfang aufgrund der doch sehr langen Spielzeit und dem Handlungsaufbau etwas träge und weniger unheimlich als der erste Teil. Nach dem Trailer haben wir erst etwas anderes erwartet. Diese Mängel werden aber im weiteren Verlauf der Story grösstenteils behoben. Auch die anfänglichen Probleme des Spannungsaufbaus lösen sich gegen Mitte des Blockbusters zunehmend auf. Das Ende wartet schlussendlich mit einem starken, überraschenden Finale auf.

Ein Highlight stellt klar der Cast dar. Sowohl Bill Skarsgård als auch die anderen Protagonisten, gespielt von Hollywood-Grössen wie beispielsweise James McAvoy und Jessica Chastain passen unglaublich gut in diese Horrorgeschichte von Schriftsteller Stephen King. So bietet ES Kapitel 2 gute Unterhaltung, die sich nicht nur an Fans des Horrorgenres richtet.

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