Alles, was wir bisher über die Verfilmung von Captain Future wissen

Wird der Kult-Anime eine Trilogie bei Netflix?

Hinweis: Dieser Artikel beschäftigt sich mit der geplanten Live-Action-Verfilmung des Animes Captain Future. Der Artikel wird laufend aktualisiert und ergänzt, wenn neue Informationen vorliegen.

2015 sickerte ein Concept-Trailer zu Captain Future durch, der zeigte, wie ein Realfilm aussehen könnte. Zwar war der Trailer noch in CGI realisiert, aber er sah trotzdem verdammt geil aus. Captain Future war ein Anime, der vor allem in den 70er-Jahren im TV lief und noch heute viele Anhänger hat.

Damals, als dieses Video erschien, rätselten natürlich alle, ob es sich wirklich um einen echten Concept-Trailer handelt, oder nur ein sehr gut umgesetzten Fan-Clip. Doch spätestens nach der Stellungsnahme einer deutschen Produktionsfirma wurde klar: Das Teil ist echt!


Treibende Kraft hinter dem Projekt war angeblich der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Christian Alvart, der sich die Rechte an Captain Future gesichert hat. Ziemlich cool, wenn ihr mich fragt, wenn man sich mal eben die Filmrechte an einem der kultigsten Anime der Geschichte sichern kann. Vermutlich waren diese aber auch nicht so teuer, da Captain Future doch etwas in Vergessenheit geriet.

Captain Future Verfilmung, Realfilm
Bild: Wiedemann & Berg Film und TV

Nun sind drei Jahre vergangen und wir fragen uns natürlich: Was ist eigentlich aus dem Projekt geworden? Guckt man in die Filmnews-Sphäre, findet man praktisch nichts mehr. Das hat wohl vor allem zwei Gründe:

  1. Christian Alvart ist im Moment ein sehr gefragter Mann und ziemlich gut mit Projekten ausgelastet. Zuletzt hat er für Netflix die Serie Dogs of Berlin inszeniert.
  2. Die Leute hinter dem Projekt, allen voran Christian Alvart, werden kaum etwas in die Welt hinaus posaunen, solange das Projekt keine konkreten Formen angenommen hat. Das ist auch gut so, denn nichts ist dümmer, als voreilige Dinge zu versprechen, die dann nicht gehalten werden können.

Eine kleine Neuigkeit gab  es dann allerdings im Dezember 2017: Produzent Quirin Berg, der mit Alvart an der Umsetzung von Captain Future arbeitet, hat verraten, dass das Drehbuch bereits in Arbeit ist. Verraten hat er das in einem Interview mit der Goldenen Kamera. Sein genauer Wortlaut war dabei:

Ich kann nur sagen, dass Christian Alvart, der übrigens gerade auch für Netflix eine Serie dreht, und wir weiter daran arbeiten und dass, wenn das Paket richtig ist, wir auch damit rausgehen werden.

Wird es sogar eine Trilogie?

Ebenfalls im Dezember 2017 ist ein YouTube-Video erschienen, in welchem Alvart selbst etwas über Captain Future erzählt. Und was er da verrät, ist ziemlich interessant. So soll der erste Film eher von einem jungen Captain Future handeln, der zuerst noch lernen muss, wie er mit anderen Menschen umgeht. Alvart spricht von einem Hauptdarsteller, der 20, 21 Jahre alt sein wird.

Das sich Alvart für so einen jungen Captain Future entschieden hat, liegt zum einen an der spannenden Story, die er so erzählen kann, aber auch daran, dass er sich anscheinend die Option offen halten möchte, drei Filme zu drehen und der Schauspieler dann nicht plötzlich zu alt sein sollte.

Der Cast soll, wie schon bei Cloud Atlas, international sein. Es kann also gut sein, dass einige Rollen mit durchaus bekannten Namen besetzt werden. Aber hört es euch am besten selbst an:

Erscheint Captain Future bei Netflix?

Die neusten Gerüchte stammen erneut von der Seite Goldene Kamera. Diese hatten im November 2018 das Gerücht verbreitet, dass die Dreharbeiten zu Captain Future bereits 2019 starten könnten. Ausserdem zitierte die Seite Christian Alvart mit folgenden Worten:

„Der erste Teil soll eine klassische Origin-Story sein. Ob der FIlm im Kino oder bei einer Streaming-Plattform läuft, steht noch nicht fest.“

Diese Aussage öffnet natürlich Tür und Tor für Spekulationen. Wie wir alle wissen, hat Alvart beste Verbindungen zu Netflix, von daher könnte es durchaus vorstellbar sein, dass der Streaming-Dienst Interesse bekundet. Für Neflix wäre das sicher eine gute Ergänzung des Portfolios, nachdem immer mehr Studios ihre eigenen Streaming-Dienste eröffnen und Netflix dadurch Filme verliert.