Mit Hoppers ist am 5. März der neueste Animationsfilm aus dem Hause Pixar in den Deutschschweizer Kinos gestartet. Der Abenteuer- und Familienfilm unter der Regie von Daniel Chong verbindet Science-Fiction-Elemente mit einer humorvollen Tiergeschichte und greift dabei eine ungewöhnliche Idee auf: Was wäre, wenn Menschen tatsächlich mit Tieren kommunizieren könnten – nicht nur als Beobachter, sondern als Teil ihrer Welt?
Interview mit Hoppers-Regisseur Daniel Chong
Kurz vor dem Kinostart von Hoppers hat Daniel Chong seinen Film in München präsentiert. Wir durften ihn virtuell treffen und ihm Fragen stellen. Hier findet ihr heraus, was seine Inspirationen zum Film waren, welches die grössten Schwierigkeiten waren, und welche berühmten Zeichentrickkünstler seine Vorbilder sind.
Die Handlung von Hoppers
Im Zentrum der Geschichte steht die junge Tierliebhaberin Mabel. Sie gehört zu den ersten Menschen, die eine neu entwickelte Technologie ausprobieren dürfen, mit der sich das menschliche Bewusstsein in lebensechte Robotertiere übertragen lässt. Diese sogenannten «Hoppers» ermöglichen es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Tiere aus ihrer eigenen Perspektive zu erleben und direkt mit ihnen zu kommunizieren. Für Mabel eröffnet sich damit eine völlig neue Welt: Als «gehoppte» Tiergestalt bewegt sie sich mitten im Tierreich und entdeckt Zusammenhänge, die Menschen bislang verborgen geblieben sind.

Die Reise führt sie nicht nur in unbekannte Lebensräume, sondern auch in ein Abenteuer, das weit über eine wissenschaftliche Mission hinausgeht. Während Mabel versucht, das Vertrauen der Tiere zu gewinnen, wird sie mit Geheimnissen konfrontiert, die das fragile Gleichgewicht der Natur betreffen. Der Film verbindet diese tiefgründigen Themen mit humorvollen Begegnungen zwischen Tierfiguren und einem klassischen Abenteuerplot, der sich besonders an ein jüngeres Publikum richtet.

Daniel Chong auf Erfolgsspur
Regie bei Hoppers führte Daniel Chong, der zuvor schon als Schöpfer der Animationsserie We Bare Bears bekannt wurde. Für Pixar ist er bereits seit fast 20 Jahren als Storyboard-Artist und Creative tätig; sein erstes Projekt bei Pixar war der Animationsfilm Bolt (2008). Produziert wurde der Film von Nicole Paradis Grindle, die ebenso bereits an mehreren Pixar-Projekten beteiligt war. An den Kinokassen konnte Hoppers zum Start ein solides Ergebnis erzielen. Am ersten Wochenende spielte der Film in Nordamerika rund 46 Millionen US-Dollar ein und erreichte weltweit Einnahmen von etwa 88 Millionen Dollar. Damit landete der Animationsfilm direkt auf Platz eins der nordamerikanischen Kinocharts. Zwar blieb das Ergebnis unter den Rekordzahlen von Inside Out 2, doch im Vergleich zum vorherigen Pixar-Film Elio fiel der Start deutlich stärker aus.

Visuelle Verspieltheit mit Tiefgang
Mit seiner Mischung aus Tierfilm und Science-Fiction versucht Hoppers ein klassisches Pixar-Thema neu zu interpretieren: den Blick auf die Welt aus einer anderen Perspektive. Indem Menschen buchstäblich in die Rolle von Tieren schlüpfen, stellt der Film Fragen nach Empathie, Verantwortung und dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur. Er reiht sich somit gut ein in den Trend hin zu ökokritischen Animationsfilmen, die das Verhältnis von Mensch und Technologie zur Natur umdenken. Verpackt in farbenfrohe Szenen bietet Hoppers sowohl humorvolle als auch nachdenkliche Momente, und somit einen weiteren Animationsspass für Jung und Alt aus dem Hause Pixar.



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