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The Highwaymen – Costner und Harrelson jagen Bonnie und Clyde

Wie gut ist das Big-Budget-Projekt von Netflix?

Joël Weber

Veröffentlicht

am

The Highwayman
Bild: Netflix

In The Highwaymen bekommen es die gealterten Kopfgeldjäger Kevin Costner und Woody Harrelson mit dem legendären Verbrecherpaar Bonnie und Clyde zu tun. Der Film ist jetzt auf Netflix zu sehen.

Spoilerwarnung: Dieser Artikel enthält Spoiler. Falls ihr daher nicht weiterlesen wollt: Den Film solltet ihr euch definitiv anschauen.

Die Jagd nach dem Mörder-Paar

Texas, 1934. Seit Monaten treibt das Verbrecherduo Bonnie und Clyde zusammen mit seiner Bande ihr Unwesen. Das Liebespaar überfällt Banken, stiehlt Autos und tötet Polizisten. Mittlerweile ist das Duo aber trotz seiner Verbrechen und Morde in der Bevölkerung zur Legende geworden und die beiden werden gefeiert wie Rockstars. Trotzdem scheinen sie nun auch noch für einen Massenausbruch aus einem Gefängnis verantwortlich zu sein, bei dem wiederum Polizisten verletzt und getötet worden sind.

Daher beschliesst Texas’ Gouverneurin Miriam «Ma» Ferguson, das Konzept der Kopfgeldjäger wiederauferstehen zu lassen. So machen sich die gealterten Kopfgeldjäger Frank Hamer und Maney Gault auf, dem Verbrecherduo das Handwerk zu legen. Getarnt als sogenannte «Highwaymen» jagen die beiden rehabilitierten Kopfgeldjäger den beiden Verbrechern und ihrer Bande hinterher, doch diese sind ihnen immer eine Nasen- und Wagenlänge voraus. Als Bonnie und Clyde schliesslich die Staatsgrenze überqueren, verlieren Hamer und Gault ihre Befugnisse und müssen sich ganz auf sich selbst verlassen.

Miriam Ferguson aus The Highwaymen
Gouverneurin Ferguson und ihre politischen Berater | Bild: Netflix

Nach der wahren Geschichte

Bonnie und Clyde sind wohl fast allen ein Begriff. Die wahre Geschichte rund um das Verbrecher-Paar wird in The Highwaymen sehr originalgetreu erzählt und der Film hält sich zum grössten Teil an die tatsächlichen Geschehnisse. Mitunter dadurch ist der Streifen unglaublich spannend und meist schön düster. Zudem verfügt der Film über einige brutale und gut choreografierte Szenen. Besonders die Schlussszene, die exakt den tatsächlichen Ereignissen entspricht, bietet einige Sekunden an Brutalität. Diese ist aber keinesfalls übertrieben oder unpassend.

Sowohl Harrelson, als auch Costner spielen ihre jeweilige Rolle atemberaubend gut. Besonders Costners mürrische Art passt perfekt zu seiner Figur des gealterten Gesetzeshüters. Harrelson spielt in seiner gewohnten, witzigen Art und schafft es trotzdem die nötige Ernsthaftigkeit und Tiefgründigkeit seines Charakters darzustellen. Insgesamt haben mich die Schauspieler sehr überzeugt.

Woody Harrelson und Kevin Costner in The Highwaymen
Harrelson und Costner als Gault und Hamer | Bild: Netflix

Wahre Augenweide an Details

Obwohl den Produzenten bei der Wahl ihrer Requisiten laut IMDb einige kleinere Fehler unterlaufen sind, stellen die Kostüme und Requisiten in Kombination mit der spannenden, düsteren Geschichte das absolute Highlight des Streifens dar. Die Detailverliebtheit hat mich unglaublich überrascht, sei es nun bei der Wahl der Autos, oder bei den verschiedenen Waffen. Auch die Kostüme sind toll gemacht und insgesamt fühlt sich der Zuschauer ohne Zweifel ins Texas 1934 zurückversetzt.

The Highwaymen ist ein absolut gelungener Kriminalfilm vor dem Hintergrund der 1930er Jahre und der allgegenwärtigen Bedrohung durch das gewitzte Verbrechenpaar Bonnie und Clyde. Da es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, kann sich der Zuschauer gut in die einzelnen Figuren hineinversetzen und die aufgebaute Spannung und die düstere Atmosphäre haben mir sehr gefallen.

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Im Hohen Gras von Stephen King kommt zu Netflix

Die nächste Romanverfilmung von Stephen King ist in greifbarer Nähe

Joël Weber

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am

Bild: Copperheart Entertainment

Autor Stephen King ist mit seinen Romanen momentan allgegenwärtig. Zudem läuft gerade die Verfilmung seines Buches ES Kapitel 2 äusserst erfolgreich im Kino. Jetzt ist ein Trailer zu seiner neuen Buchverfilmung Im Hohen Gras erschienen.

Der Roman Im Hohen Gras erzählt die Geschichte der Geschwister Cal und Becky. Die beiden sind mit dem Auto in einer ländlichen Gegend unterwegs, als sie plötzlich die Hilferufe eines Jungen hören. Anscheinend haben sich das Kind und dessen Mutter in einem hohen Grasfeld nahe einer verlassenen Kirche verirrt. Cal und Becky machen sich auf ins Feld, bemerken aber schnell, dass mit eben jenem etwas nicht stimmt. Das Geschwisterpaar verliert sich nach Sekunden bereits aus den Augen. Ausserdem hören sich ihre Stimmen gegenseitig jeweils manchmal nah, manchmal fern an. So verirren sie sich immer tiefer im hohen Gras, wo nicht nur weitere Personen, sondern auch der Horror schon auf sie wartet.

Ob sich die Verfilmung stark an der Romanvorlage orientiert, oder aber eigene Interpretationen hinzufügt, ist noch unklar. Der Horrorroman wurde von Stephen King, zusammen mit seinem Sohn unter dessen Pseudonym Joe Hill, geschrieben.

Die Verfilmung zu Im Hohen Gras erwartet uns am 4. Oktober 2019 bei Netflix.

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The Suicide Squad ohne Joker – wer ist beim Reboot alles dabei?

Auf wen dürfen wir uns in The Suicide Squad (2021) alles freuen?

Joël Weber

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Bild: Warner Bros.

Der Film Suicide Squad aus dem Jahr 2016 soll bekanntlich ein Reboot namens The Suicide Squad bekommen. Bisher brodelte es in den Gerüchteküchen, welche Schauspieler für diesen Film verpflichtet werden könnten. Jetzt hat Regisseur James Gunn auf Twitter eine Namensliste veröffentlicht, die scheinbar den gesamten Cast des neuen DC-Films umfasst.

Gemäss James Gunn werden weder Will Smith als Deadshot, noch Jared Leto als Joker zurückkehren. Dafür aber dürfen wir uns erneut auf Margot Robbie als Harley Quinn, Joel Kinnaman als Rick Flag und Jai Courtney als Captain Boomerang freuen. Auch gibt es viele Neuzugänge, wie beispielsweise Taika Waititi, John Cena und James Gunns Bruder Sean Gunn. Ebenfalls neu mit dabei ist Idris Elba. Dieser hat ja bereits im aktuellsten Teil der Fast-and-Furious-Reihe sein Können als Bösewicht unter Beweis gestellt.

Cast The Suicide Squad
Möglicher Cast von The Suicide Squad | Bild: Twitter James Gunn

Regisseur James Gunn schrieb gleichzeitig allerdings, man solle sich nicht zu sehr an diese Namen gewöhnen. Anscheinend könnte sich der Cast noch verändern, möglicherweise werden wir auch nicht alle genannten Schauspieler tatsächlich in The Suicide Squad sehen. Leider müssen wir zudem in nächster Zeit auf Informationen durch Gunn oder DC verzichten, wie der Regisseur selbst verlauten liess. Er werde in Zukunft wohl keine weiteren Details zum kommenden DC-Film veröffentlichen und wolle sich stattdessen darauf konzentrieren, einen tollen Film zu machen. Dazu bleibt weiterhin fraglich, ob der erste Suicide Squad aus dem Jahr 2016 tatsächlich eine Neuauflage, oder aber doch eine Fortsetzung bekommen wird.

The Suicide Squad soll 2021 in die Kinos kommen, ein genaueres Startdatum ist bisher noch nicht bekannt.

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Erneuter Horror in ES Kapitel 2

Ist die Fortsetzung von ES gelungen oder durch die lange Spielzeit doch zu träge?

Joël Weber

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Bild: Warner Bros.

Der Horrorclown Pennywise ist zurück und terrorisiert erneut das Städtchen Derry. Diese Fortsetzung wurde seit Monaten freudig erwartet, aber wie gut ist sie wirklich? Unsere Kritik zu ES Kapitel 2:

Spoilerwarnung: Dieser Artikel enthält Spoiler zu den Filmen ES Teil 1 und Teil 2

Der Club der Verlierer wieder vereint

Als Kinder haben Bill, Ben, Eddie, Richie, Mike und Beverly gemeinsam den mordenden Horrorclown Pennywise zur Strecke gebracht. Doch das Böse ist nicht tot, sondern kehrt 27 Jahre später zurück in das beschauliche Städchen Derry. Während die meisten Mitglieder des Clubs der Verlierer Derry mittlerweile verlassen und die Geschehnisse von damals vergessen haben, ist Mike geblieben und erlebt den Horror erneut. Um seine Heimat und die darin lebenden Kinder zu beschützen, trommelt er den Club der Verlierer erneut zusammen.

So macht sich der Club erneut daran, den Clown zu jagen. Mittels eines alten Rituals soll die böse Kraft, die sich hinter Pennywise verbirgt, gebannt werden. Doch um das Ritual vollenden zu können, benötigen die Verlierer Artefakte, die sie mit ihrer jeweils ersten Begegnung mit Pennywise verbinden. Also tauchen sie in ihre Vergangenheit ein, wo nicht nur der Horrorclown, sondern auch ganz eigene Albträume auf sie warten.

Der Club der Verlierer aus ES Kapitel 2
Der Club der Verlierer erneut vereint | Bild: Warner Bros.

Gute Fortsetzung trotz Vorhersehbarkeiten

ES Kapitel 2 ist eine würdige Fortsetzung des ersten Teils. Allerdings kann sie weder mit ihrer Handlung und Spannung, noch dem Horror vollständig mit ihrem Vorgänger mithalten. Mit dem Aufbau der Handlung haben es sich die Macher relativ einfach gemacht. Die Suche nach den Artefakten durch jeden der Hauptdarstellen eignet sich gut dafür, viele einzelne Horrorszenen zu schaffen. Leider hat dies auch zugleich negative Auswirkungen auf die Spannung. Denn durch die so konstruierten Szenen geht dem Film einiges an möglichen Überraschungsmomenten verloren. Der Zuschauer erkennt jeweils bereits früh, wann sich eine erneute Jumpscare-Szene anbahnt, wodurch diese schlussendlich etwas abgeschwächt wird.

Trotzdem bietet die Story von ES Kapitel 2 aber auch viele Höhepunkte, besonders die Entwicklungen der einzelnen Protagonisten wurden sehr schön erarbeitet. Beim Cast wurde stark darauf geachtet, den ursprünglichen Club der Verlierer glaubwürdig altern zu lassen. Die eingespielten Rückblenden verstärken diese Glaubwürdigkeit zudem und so entsteht insgesamt ein schön anzusehender Look.

Skarsgård ist in ES Kapitel 2 erneut zum Fürchten

Ausserdem kann man ES Kapitel 2, wie bereits seinem Vorgänger, bei der Umsetzung seiner Horrorelemente nichts vormachen. Sowohl die Visual Effects, wie auch die Spezialeffekte sind extrem gut gelungen und vermitteln ein absolut realitätsnahes Bild der Geschehnisse. Bill Skarsgård ist erneut die perfekte Besetzung für die Rolle des Horrorclowns Pennywise, der einem mit seiner Mimik und Stimme einmal erneut in seinen Bann zu ziehen vermag.

Pennywise aus ES Kapitel 2
Pennywise ist zurück | Bild: Warner Bros.

Insgesamt halte ich ES Kapitel 2 für eine durchaus gelungene Fortsetzung. Sie wirkt zu Anfang aufgrund der doch sehr langen Spielzeit und dem Handlungsaufbau etwas träge und weniger unheimlich als der erste Teil. Nach dem Trailer haben wir erst etwas anderes erwartet. Diese Mängel werden aber im weiteren Verlauf der Story grösstenteils behoben. Auch die anfänglichen Probleme des Spannungsaufbaus lösen sich gegen Mitte des Blockbusters zunehmend auf. Das Ende wartet schlussendlich mit einem starken, überraschenden Finale auf.

Ein Highlight stellt klar der Cast dar. Sowohl Bill Skarsgård als auch die anderen Protagonisten, gespielt von Hollywood-Grössen wie beispielsweise James McAvoy und Jessica Chastain passen unglaublich gut in diese Horrorgeschichte von Schriftsteller Stephen King. So bietet ES Kapitel 2 gute Unterhaltung, die sich nicht nur an Fans des Horrorgenres richtet.

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